Nachhaltigkeit in Zahlen

    Wirtschaft 

Wohnraum schaffen in Berlin

GRI SRS 201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
2018 2019
Direkt erwirtschafteter wirtschaftlicher Wert (in Euro) Umsatzerlöse 427.659.106 456.304.632
Erträge aus Beteiligungen 1.506.256 1.576.333
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 468.981 856.058
Verteilter wirtschaftlicher Wert (in Euro) Löhne und Gehälter 33.748.711 38.782.731
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 7.996.036 10.408.504
Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen 212.548.695 231.397.510
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 56.495.363 67.741.316
Steuern vom Einkommen und Ertrag 6.141.527 -86.336.097
Eigenkapitalquote 4,4 % 3,1 %

Verantwortungsvolle Unternehmensführung

GRI SRS 102-35: Vergütungspolitik
2018 2019
102-35a Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte. Das Grundgehalt der Vorstandsmitglieder betrug im Berichtszeitraum 170.000 €. Für die zwei Vorstände der Gewobag wurde zusätzlich eine Zieltantieme von jeweils 70.000 € vereinbart. Eine genaue Aufschlüsselung, inklusive Altersvorsorgeleistungen, findet sich im Gewobag Jahresbericht 2018, S. 115.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gewobag Aktiengesellschaft erhielten eine feste Vergütung. Variable Vergütungen wurden nicht ausgezahlt. Eine genaue Darstellung der Festvergütungen der Aufsichtsratsmitglieder findet sich ebenfalls im Gewobag Jahresbericht 2018, S. 116.
Das Grundgehalt der Vorstandsmitglieder betrug im Berichtszeitraum 170.000 €. Für die zwei Vorstände der Gewobag wurde zusätzlich eine Zieltantieme von jeweils 70.000 € vereinbart. Eine genaue Aufschlüsselung, inklusive Altersvorsorgeleistungen, findet sich im Gewobag Jahresbericht 2019.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gewobag Aktiengesellschaft erhielten eine feste Vergütung. Variable Vergütungen wurden nicht ausgezahlt. Eine genaue Darstellung der Festvergütungen der Aufsichtsratsmitglieder findet sich ebenfalls im Gewobag Jahresbericht 2019.
102-35b Wie stehen Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Beziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans
und der Führungskräfte für ökonomische, ökologische und soziale Themen.
Der Aufsichtsratsvorsitzende schließt jährlich Zielvereinbarungen mit dem Vorstand ab. Die Zielvereinbarungen können auch Vorgaben zu sozialen und ökologischen Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit enthalten. Im Jahr 2018 waren die Durchführung einer Kundenzufriedenheitsanalyse sowie die Entwicklung einer konzernweiten Digitalisierungsstrategie Bestandteil der Zielvereinbarung für die Vorstände. Der Aufsichtsratsvorsitzende schließt jährlich Zielvereinbarungen mit dem Vorstand ab. Die Zielvereinbarungen können auch Vorgaben zu sozialen und ökologischen Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit enthalten. Im Jahr 2019 waren folgende Maßnahmen Bestandteil der Zielvereinbarung: Umsetzen der Wachstumsstrategie zur Schaffung von mehr Wohnraum und der „Pilot interoperable Plattform für Kommunikation und Services“ für eine verbesserte Quartierentwicklung und Mieterkommunikation und zur Identifikation von Kundenbedarfen.
GRI SRS 102-38: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung
2018 2019
Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem
einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle
Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land.
Die Jahresgesamtvergütung (inkl. fixer und variabler Gehaltsbestandteile) der Vorstandsmitglieder der Gewobag ist 5,8-mal so hoch wie das mittlere Niveau (Median) der Jahresgesamtvergütung aller Beschäftigten (ohne Vorstand). Die Berechnung wurde auf Grundlage der vertraglich vereinbarten, beziehungsweise tariflichen Jahresgesamtvergütungen durchgeführt (Stand November 2018). Die Jahresgesamtvergütung (inkl. fixer und variabler Gehaltsbestandteile) der Vorstandsmitglieder der Gewobag ist 5,47-mal so hoch wie das mittlere Niveau (Median) der Jahresgesamtvergütung aller Beschäftigten (ohne Vorstand). Die Berechnung wurde auf Grundlage der vertraglich vereinbarten, beziehungsweise tariflichen Jahresgesamtvergütungen durchgeführt (Stand November 2019).

    Soziales

Zusammenhalt im Quartier

GRI SRS 415-1: Parteispenden
2018/2019
Direkt oder indirekt geleistete Parteispenden in Form von finanziellen Beiträgen und Sachzuwendungen Als kommunales Unternehmen unterstützt die Gewobag politische Parteien und deren Mitglieder weder finanziell noch mit Sachzuwendungen. Dies geht auch aus unserer Satzung hervor, in der es zu den Grundlagen der Geschäftsführung heißt: „Spenden und Sponsoring zugunsten politischer Parteien, ihren Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern sowie sonstigen Mitgliedern ist ausgeschlossen.“

Miteinander arbeiten

GRI SRS 403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen
2018 2019
Meldepflichtige Arbeitsunfälle Gesamt 10 2
Frauen 8 1
Männer 2 1
Arbeitsunfälle mit Todesfolge Gesamt 0 0
Meldepflichtige Wegeunfälle Gesamt 7 3
Frauen 4 3
Männer 3 0
Unfallbedingte Fehltage Gesamt 77 97
Frauen 44 67
Männer 33 30
GRI SRS 403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen
2018 2019
Krankenquote Gesamt 8 % 8 %
Frauen 10 % 10 %
Männer 6 % 6 %
GRI SRS 404-1: Durchschnittliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Jahr und Angestellten
2018 2019
Aus- und Weiterbildungen im Berichtszeitraum nach Geschlecht und Angestelltenkategorie Anzahl der Auszubildenden (inkl. Praktikanten) Gesamt 30 33
Frauen 13 17
Männer 17 16
Kaufmännisch - 32
Technisch - 0
Gewerblich - 0
Anteil der Auszubildenden mit Migrationshintergrund 37 % 36 %
Anteil der Auszubildenden an der Gesamtzahl der MitarbeiterInnen 4,56 % 4,63 %
Anzahl der ArbeitnehmerInnen Gesamt 658 713
Frauen 428 451
Männer 230 262
Kaufmännisch 526 580
Technisch 64 70
Gewerblich - 14
Weitere 68 49
Weiterbildungstage Gesamt 1.953 1.958
Durchschnittliche Weiterbildungstage pro Person 3 2,80
GRI SRS 405-1: Diversität in Kontrollorganen und unter Angestellten
2018 2019
Belegschaft Gesamt 658 713
Frauen 428 451
Männer 230 262
Beschäftigtengruppen Kaufmännisch 526 580
Technisch 64 70
Gewerblich - 14
Weitere 68 49
Altersstruktur unter 30 Jahre 111 116
30-50 Jahre 292 321
über 50 Jahre 255 276
Vorstand Gesamt 2 2
Frauen 1 1
Männer 1 1
Altersstruktur unter 30 Jahre 0 0
30-50 Jahre 1 1
über 50 Jahre 1 1
Erste Führungsebene (unterhalb des Vorstands) Frauenanteil 26,7 % 33,0 %
Zweite Führungsebene (unterhalb des Vorstands) Frauenanteil 42,9 % 40,0 %
Aufsichtsratsmitglieder Gesamt (bis 15.10.2018) 9 -
Frauenanteil 22,2 % -
Männer 7 -
Gesamt (ab 15.10.2018) 8 8
Frauenanteil 25,0 % 25,0 %
Männer 6 6
Gesamt (ab 13.8.2019) - 9
Frauenanteil - 44,4 %
Frauen (bis 13.8.2019) 2 2
Frauen (ab 13.8.2019) - 4
Männer - 5
Betriebsratsmitglieder (Konzernbetriebsrat) Gesamt 4 10
Frauen 2 7
Männer 2 3
Altersstruktur unter 30 Jahre 1 0
30-50 Jahre 0 4
über 50 Jahre 3 6
GRI SRS 406-1: Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Abhilfemaßnahmen
2018 2019
Diskriminierungsvorfälle mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen Gesamt 0 0
GdW: Indikatoren zum Personalmanagement aus der GdW-Arbeitshilfe 73
2019
PE6 Unternehmenszugehörigkeit (Durchschnitt, in Jahren) 10,3
PE7 Teilzeitquote 16,9 %
PE10 Weiterbildungsintensität (durchschnittliche Weiterbildungstage pro Person) 2,80
PE12 Mitarbeiterfluktuation 7 %

   Umwelt 

GRI SRS 302-1: Energieverbrauch innerhalb der Organisation
2017 2018
in MWh in MWh
Betriebsstätte Gesamt 1.496 1.650
Kraftstoffverbrauch (nicht erneuerbar) 105 131
Stromverbrauch (Gesamt, nicht erneuerbar) 430 389
Stromverbrauch (Gesamt, erneuerbar) 87 91
Wärmeenergieverbrauch (Gesamt) 874 1.039
Bestandsgebäude Gesamt 554.069 545.721
Stromverbrauch (Gesamt, nicht erneuerbar) 5.976 10.801
Stromverbrauch (Gesamt, erneuerbar) 7.680 6.490
Wärmeenergieverbrauch (Gesamt) 540.412 528.430
in kWh in kWh
Eigene Energieerzeugung Photovoltaik 168.582 201.053
GRI SRS 302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
2017 2018
Betriebsstätte Energieverbrauch (Gesamt, in MWh) 1.496 1.650
Verringerung des Energieverbrauchs - +9,35 %
Bestandsgebäude Energieverbrauch (Gesamt, in MWh) 554.069 545.721
Verringerung des Energieverbrauchs - -1,53 %
GRI SRS 303-3: Wasserentnahme
2017 2018
Betriebsstätte 3.117 m³ 3.285 m³
Bestandsgebäude 5.094.625 m³ 5.459.352 m³
CO2-Emissionen2
GRI SRS 305-1: Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
2017 2018
t CO2 t CO2
Betriebsstätte und Bestandsgebäude Gesamt 51.979 48.042
Betriebsstätte Gesamt 26 32
Fuhrpark 26 32
Bestandsgebäude Gesamt 51.953 48.010
Erdgas 46.254 43.188
Heizöl 3.898 2.126
Ofenheizung 1.802 2.695
GRI SRS 305-2: Indirekte energiebedingte THG-Emissionen (Scope 2)
2017 2018
t CO2 t CO2
Betriebsstätte und Bestandsgebäude Gesamt 54.595 59.465
Stromverbrauch (market-based)3 4.515 8.091
Fern- und Nahwärme 50.080 51.375
Betriebsstätte Gesamt 431 435
Stromverbrauch (market-based) 283 260
Fern- und Nahwärme 147 175
Bestandsgebäude Gesamt 54.164 59.030
Stromverbrauch (market-based) 4.231 7.831
Fern- und Nahwärme 49.933 51.199
305-3 Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
2017 2018
t CO2 t CO2
Betriebsstätte und Bestandsgebäude Gesamt 24.574 24.388
Betriebsstätte Gesamt 220 241
Geschäftsreisen 15 29
Mitarbeiterpendeln 126 129
Vorketten 80 84
Bestandsgebäude Gesamt 24.353 24.146
Vorketten 24.353 24.146
GRI SRS 305-5: Senkung der THG-Emissionen
2017 2018
t CO2 t CO2
Senkung der THG-Emissionen - +747 (0,57 %)
GdW GP4: CO2-Emissionen des Unternehmens
2017 2018
t CO2 t CO2
GP4 CO2-Emissionen des Unternehmens (Gesamt) 131.148 131.895
Betriebsstätte 677 708
Bestandsgebäude 130.471 131.186
GRI SRS 306-2: Abfall nach Art und Entsorgungsmethode
2017 2018 2019
Betriebsstätte Gesamt 75 m³ 83,06 m³ 84,60 m³
Unternehmenseigene Kennzahlen im Bereich Umwelt
2018 2019
Wohneinheiten asbestbefreit 1.400 2.550
Papierverbrauch 23,0 t 20,7 t
Quartier-Strom Erzeugungsstandorte 23 26
Einheiten mit Zugang zum Quartier-Strom 5.370 6.241
Günstiger als Grundversorger 15,40 % 17,03 %
Öffentliche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge Gesamt 24 24
davon Schnellladesäulen 5 5
Mobilitätshubs bestehend 0 3
in Planung 3 1
Elektrofahrzeuge im Fuhrpark 4 15
BVG-Zuschüsse MitarbeiterInnen - 298
Wildblumenwiesen Fläche - 1.100 m²
Anzahl - 3
in Planung - 2

Umweltkennzahlen

 

Mögliche Abweichungen von Werten in den Tabellen oder den Texten im Onlinebericht ergeben sich aus Rundungsdifferenzen.

Da die Abrechnungen der Strom- und Wärmeverbräuche für das Berichtsjahr zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht komplett vorlagen, berichten wir hier nur die Energiedaten und CO2-Bilanz für die Jahre 2017 und 2018.

Für den Wärmeenergieverbrauch der Verwaltung liegt für diesen Bericht ein aktualisierter Wert für 2017 vor. Außerdem werden die Wärmeenergieverbräuche, beginnend mit diesem Bericht, klimabereinigt angegeben. Dadurch ergeben sich Abweichungen zu den zuvor im Nachhaltigkeitsbericht 2018 und der Erklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex berichteten Energie- und CO2-Kennzahlen.

Die Datenerhebung bei Gewobag wird stetig verbessert, dadurch kann es aber auch zu einer geringeren Vergleichbarkeit bei der Betrachtung von kurzen Zeitperioden kommen. So ergab die Aktualisierung der Energieausweise von Bestandsgebäuden im Jahr 2018 erhöhte Energieverbräuche/-bedarfe gegenüber 2017.

  

Berechnung der Treibhausgasemissionen

 

Die in die Berechnung einbezogenen Gase sind neben Kohlendioxid (CO2) auch Methan (CH4) und Lachgas (N2O). Die Treibhausgaswirkung aller Gase wird in CO2-Äquivalenten ausgewiesen.

Als Standard zur Bilanzierung der THG-Emissionen setzen wir den Corporate Accounting and Reporting Standard des Greenhouse Gas Protocols (GHG Protocol) ein. Sofern keine abweichenden Angaben gemacht werden, berechnen wir die Treibhausgasemissionen in diesem Bericht mit dem Globalen Emissionsmodells Integrierter Systeme (GEMIS) des Darmstädter Instituts für Nachhaltigkeitsanalysen und -strategien (IINAS).

Zusätzlich zu den direkten Emissionen eigener Verbrennung berichten wir als Vorkette auch die Treibhausgasemissionen, die außerhalb des Unternehmens bei der Herstellung, dem Transport und der Verteilung von Energieträgern entstehen. Diese Emissionen werden separat in Scope 3 ausgewiesen.

Die Treibhausgasemissionen in diesem Bericht wurden anhand der folgenden Emissionsfaktoren berechnet: Grünstrom (market-based): 20 g/kWh; Sonstige Strommengen (market-based) 725 g/kWh (Residualmix Deutschland); Strom (location-based) 505 g/kWh (2018) / 521 g/kWh (2017); Erdgas 250 g/kWh; Heizöl 319 g/kWh; Diesel 300 g/kWh; Benzin 305 g/kWh; Fernwärme (anbieterspezifisch) 169 g/kWh, Nahwärme (anbieterspezifisch) 177 g/kWh, Ofenheizung 458 g/kWh Diese Angaben enthalten die Treibhausgasemissionen aus Herstellung, Transport und Verteilung der Energieträger. Emissionsfaktoren von Brenn- und Kraftstoffen beziehen sich auf den Brennwert.

 

Stromverbrauch (location-based)

 

Mit dem Emissionsfaktor nach der location-based Methode ergeben sich für Betriebsstätte und Bestandsgebäude Emissionen von insgesamt 8.045 t CO2 (2017) und 10.903 t CO2 (2018).